...so urteilten noch vor wenigen Jahren die
Fachmagazine und Tageszeitungen,
über die ... wie sagte man zu anfangs
„ 4-rädrigen Motorräder“!
Mit beiden Aussagen haben sie Recht behalten,
denn zwischenzeitlich entwickeln sich Quads*
und ATV** - wie man sie richtig nennt –
zu einem wahren Freizeit-Boom.
Was
sind eigentlich genau Quads?
Quad - das leitet sich von "Quadricycle"
ab, was als Motorrad mit vier Rädern
übersetzt werden kann. ATV
dagegen steht für All Terrain Vehicle
- ein Fahrzeug für jeden Untergrund,
also geländegängig. In der Praxis
wird häufig folgende Unterscheidung gemacht:
Quads gelten als Sportgeräte, die eigens
für die Freizeit
entwickelt wurden. ATV dagegen sind in erster
Linie als landwirtschaftliche Fahrzeuge konstruiert
und
werden beispielsweise in den USA tatsächlich
häufig von Jägern, Farmern und Förstern
genutzt.
Der
Freizeitwert
Den Freizeitwert an 1. Stelle haben die ATV
sich einen hohen Nutzwert „erarbeitet“,
sie meistern täglich ihr Aufgaben im
Einsatz als Zugfahrzeug, zum Rasenmähen,
Schneeräumen, als Transportmittel in
der Land- und Forstwirtschaft oder werden
als Rettungseinsatzfahrzeuge genutzt, ob nur
mit starrem Heckantrieb oder als Allradantrieb,
bieten sie eine ausgesprochen gute Geländegängigkeit.
Aber
auch für die tägliche Fahrt zur
Arbeit oder am Samstags zum Einkaufen in die
Stadt - erfüllen Quad/ATV viele nützliche
Aufgaben. Unser Tipp: Wenn nicht ausdrücklich
„Zweiradfahrzeuge“ dransteht,
ist der Motorradparkplatz auch für Quads
reserviert.
Die
Vierräder erfüllen vielen Frischluftfanatiker
den Wunsch nach Freiheit, ohne einen speziellen
Führerschein zu besitzen, denn es genügt
der Klasse B (bzw. 3)!
Nebenkosten
Im Unterhalt sind Quads/ATV äußerst
günstig – Einsteiger-Quads erfordern
eine Haftpflicht-Prämie von ca. 60,00
€ im Jahr; der Fiskus nimmt 25,35 €
/ 100ccm – und der Benzinverbrauch ...
na ja, hier ist Ihre Fahrweise entscheidend.
Hubraum
und Motorisierung
Die Motorisierung der Fahrzeuge liegt zurzeit
zwischen 50 cm³ und 800 cm³ (und
etwa 37,5 kW). Es gibt auch
einige „Extreme“ als Sonderanfertigungen
mit bis zu 1150 cm³ Hubraum.
Die Fahrzeuge werden in der Regel als reines
Geländefahrzeug nach Europa importiert
und müssen für die
Straßenzulassung aufwändig von
den Importeuren bzw. Händlern umgerüstet
werden. Bei der Umrüstung werden Scheinwerfer,
Blinker, Bremslichter, Standlicht und Tacho
nach EC-Norm angebaut.
Motorradführerschein oder PKW-Führerschein?=
Quads und ATVs sind per Definition keine „Zweiräder“,
damit ist in Deutschland die Fahrerlaubnis
Klasse B wie für PKW erforderlich. Das
Mindestalter zum Erwerb beträgt 18 Jahre,
gleich, welchen Hubraum oder welche Leistung
die Fahrzeuge haben. Aufgrund der stark gestiegenen
Zulassungszahlen wurde am 1. Februar 2005
die nationale EU- Führerscheinklasse
S eingeführt, die 16-Jährigen auch
das Fahren von Quads mit einem Hubraum bis
50 cm³ (Versicherungskennzeichen) erlaubt.
Zulassung
Bei der Zulassung, abhängig vom Importeur,
unterscheidet man in Deutschland: |
| - |
Zugmaschine.
Der Vorteil der Zugmaschinenzulassung
liegt in der eingetragenen offenen Leistung.
|
| - |
4-rädriges
Kfz zur Personenbeförderung (VKP).
Hierbei ist eine maximale eingetragene
Leistung von 21
PS möglich. |
Zulassungszahlen
In Deutschland sind die Zulassungszahlen in
den vergangenen drei Jahren sprunghaft angestiegen.
Allein
im vergangenen Jahr kamen rund 25 000 Fahrzeuge
neu dazu. Experten gehen von derzeit rund
100 000
Quads oder ATV auf deutschen Straßen
aus. Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln,
da die Fahrzeuge
auf unterschiedliche Weisen zugelassen werden.
Helmpflicht
Seit dem 21. Dezember 2005 gibt es durch den
kurzfristigen Beschluß des Bundesrates
eine gesetzliche
Helmpflicht. "Wer Krafträder oder
offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge
mit einer bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit von über 20
km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt,
muss während der Fahrt einen
geeigneten Schutzhelm tragen.“ So weit
die 40. Verordnung zur Änderung der straßenverkehrsrechtlichen
Vorschriften vom 21. Dezember 2005, die ab
sofort in Kraft tritt. Damit sind die Fahrer
von Quads und ATV
den Roller- und Motorradfahrern gleichgestellt.
Das
Thema "Kennzeichen am Quad"
Lediglich ein Versicherungskennzeichen benötigen
die "vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge"
bis maximal 350
Kilogramm Leergewicht und einer Höchstgeschwindigkeit
von 45 km/h. Sie dürfen auch von Jugendlichen
ab 16 mit dem neuen Führerschein Klasse
S gefahren werden. Mit einem Pkw-Führerschein
(Klasse B)
können die stärkeren Modelle als
"vierrädriges Kraftfahrzeug zur
Personenbeförderung" gefahren werden.
Schließlich können größere
und schwerere Quads und ATV auch als "land-
und forstwirtschaftliche
Zugmaschine" zugelassen werden.
ATV
= All Terrain Vehicle
Ursprünglich haben die ATVs ihren Einsatzbereich
in der Land- und Forstwirtschaft als reine
Nutzfahrzeuge
gefunden. Gerade in schwer zugängigem
Gelände brillieren diese Fahrzeuge durch
ihre Geländefähigkeit und dem
geringen Eigengewicht. Durch den erschwinglichen
Preis und die relativ einfache Handhabung
werden ATV’s auch
zunehmend im Freizeitbereich attraktiver.
| Vorteile
im Überblick: |
- |
Extrem
geländegängig, wendig z.T. mit
Allradantrieb (4x4) |
- |
Hohe
Nutzlast |
- |
Geringes
Gewicht und geringer Bodendruck |
- |
Können
für den Straßenverkehr zugelassen
werden |
- |
für
2 Personen zugelassen |
- |
Wartungsarm,
geringer Verschleiß |
- |
Reichhaltiges
Zubehörprogramm (Schneeschild –
Anhänger) |
Quad
Quads kommen meist als reine Spaßfahrzeuge
bis hin zum Motocross Sport zum Einsatz. Im
tagtäglichen
Straßenverkehr erfreuen sich diese Gefährte
einer immer größer werdenden Beliebtheit.
Viele Quadfans rüsten
mittlerweile Ihre Gefährte zu wahren
Straßen-Rennmaschinen auf. Breitreifen,
tiefer gelegtes Fahrwerk sowie
straff abgestimmte Federbeine kleben, im wahrsten
Sinne des Wortes, die Maschinen an den Boden.
Die
Faszination
Die Faszination dieser Maschinen liegt sicherlich
nicht allein in der Geschwindigkeit begründet,
sondern
vielmehr an dem spürbaren Kontakt zum
Fahrbahnbelag und der direkten Lenkweise.
Gerade mit den
leistungsstarken Quads/Sport-Quads lassen
sich die sportlichen Grenzen bis ans oberste
Limit austesten.
Die
Geschwindigkeit
Höchstgeschwindigkeiten bis zu rund 140
km/h sind bei herkömmlichen Quads und
ATV möglich - und damit
auch die Fahrt auf der Autobahn. Auch wenn
die Fahrzeuge mit hohem Schwerpunkt, langen
Federwegen
und groben Reifen eigentlich für den
Einsatz im Gelände konstruiert sind,
werden sie vermehrt im normalen
Straßenverkehr eingesetzt.
Die
Vorteile
Mittlerweile wurden bei Quads und ATV sogar
einige Vorteile anerkannt. So sei zum Beispiel
das Bremsen im Vergleich zum Motorrad weit
weniger gefährlich. Zudem ermögliche
die direkte Lenkung beim Schleudern ein schnelleres
reagieren. Und nicht zuletzt tragen der höhere
Kraftaufwand beim Fahren und die stärker
zu spürende Fliehkraft dazu bei, daß
man schneller den Grenzbereich spürt
und sich entsprechend verhält. Nicht
zuletzt sind die Vierräder auch für
Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
nutzbar. ADAC-Trainer Bert Pein beispielsweise
sitzt im Rollstuhl. Während der Fahrt
mit dem ATV verstaut er den Rolli auf der
Heckablage.
Die
Sicherheit
Wichtig ist nach Angaben der Experten in jedem
Fall, daß die Fahrzeuge über gute
Bremsen verfügen.
Billigangebote, die teilweise auch in Baumärkten
zu haben sind, sollten mit Vorsicht genossen
werden". Qualitativ hochwertige Quads
und ATV haben aber auch ihren Preis. Die Spanne
reicht von etwa 2000 bis hin zu rund 14 000
Euro.
Resumee
Letztlich ist es Ihr Spass und Ihre Wünsche
die zählen. Ob ATV oder Quad ist eine
Frage des persönlichen Geschmack und
antürlich des Einsatzzweckes. Beide Fahrzeuge
unterscheiden sich hier massiv. Um hier aber
eine richtige Entscheidung zu finden, mit
der Sie auch langfristig zufrieden sein werden,
nehmen wir uns immer Zeit für eine ausführliche
Beratung in unserem Laden. hier können
wir Ihnen alles zeigen und genau erklären.
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Sie einfach auf uns zu - wir freuen uns auf
Sie! |